ReAgt4Oeko: Agroforst zur Resilienzsteigerung im Ökolandbau – Praxis-Forschungs-Netzwerk

Projektbeginn

04/2026

Projektende

02/2031

Projektziel

Ziel des Vorhabens ist der Aufbau eines langfristig angelegten Praxisforschungsnetzwerks, das rund 20 ökologisch wirtschaftende Betriebe mit etablierten Agroforstsystemen (AFS) sowie Akteure aus Forschung und Beratung umfasst. Im Mittelpunkt steht die systematische Analyse der resilienzsteigernden Effekte von AFS für den Ökologischen Landbau sowie die Generierung und Verbreitung praxisrelevanter Handlungsempfehlungen.

Die Untersuchungen konzentrieren sich auf drei zentrale Bereiche:

  • Pflanzenbau: Auswirkungen von AFS auf Boden- und Pflanzengesundheit sowie Ertragsstabilität
  • Tierhaltung: Reduktion von Hitzestress, Stickstoffverteilung in Weiderinder- und Legehennenhaltungen in AFS sowie Laubfutterverwertung
  • Ökonomie: Erfassung und Auswertung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen verschiedener Agroforstnutzungskonzepte

Die Bearbeitung erfolgt durch die Kombination wissenschaftlicher Analysen mit praxisbasiertem Erfahrungswissen und systematischem Monitoring. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in bestehende Open-Source-Tools integriert und stehen damit Beratung und Praxis als fundierte Entscheidungsgrundlage zur Verfügung.

Der Wissenstransfer erfolgt über den direkten Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden Betrieben, überregionale fachliche Vernetzung und praxisorientierte Materialien für die landwirtschaftliche Fachöffentlichkeit. Das Netzwerk ist partizipativ aufgebaut und auf langfristige Verstetigung ausgerichtet. Rund 20 assoziierte Partner aus Forschung, Beratung, Vernetzung und Transfer unterstützen diesen Prozess.


Auf einen Klick

Projektpartner

  • Universität Kassel (Antragsteller): Fachgebiet Ökologischer Land- und Pflanzenbau; Fachgebiet Grünlandwissenschaft und Nachwachsende Rohstoffe
  • Julius Kühn-Institut (JKI): Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz
  • Finck Stiftung gGmbH
  • Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN)
  • viele weitere Partnerorganisationen und Praxisbetriebe

Förderung

Die Förderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, Förderkennzeichen 2824OE025A.